Blind Walk – g’spia Wartberg mit anderen Augen

Wie fühlt es sich an, den Alltag ohne Augenlicht zu meistern? Dieser Frage widmeten wir uns bei unserem Workshop „Blind Walk – g’spia Wartberg mit anderen Augen“, der ganz im Zeichen unseres Jahresschwerpunkts „Inklusion g’spiabar machen“ stand.

An mehreren interaktiven Stationen konnten die Teilnehmer:innen selbst ausprobieren, welchen Herausforderungen Menschen mit Sehbeeinträchtigung täglich begegnen. Sie lernten die Brailleschrift kennen, testeten unterschiedliche Sehbeeinträchtigungen mithilfe spezieller Simulationsbrillen und erhielten wertvolle Einblicke in Orientierungshilfen im öffentlichen Raum wie Leitstreifen und Ampelsysteme. Zudem vermittelten Informationsstationen wichtige Fakten rund um Sehbehinderungen und barrierefreies Leben.

Ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt war die Begleitung durch Wartberg gemeinsam mit Stefan Hasenberger, der selbst sehbehindert ist. In Zweierteams führten sich die Teilnehmer:innen – teilweise mit verbundenen Augen – durch den Ort. Dabei standen Vertrauen, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt. Die neue Perspektive machte spürbar, wie wichtig Barrierefreiheit und Rücksichtnahme im Alltag sind.

Ein herzliches Dankeschön an Stefan Hasenberger für seine Offenheit und seine Zeit sowie an alle Teilnehmer:innen für ihr Interesse und ihre Bereitschaft, sich auf diese besondere Erfahrung einzulassen.